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Aktuelles: Migrant*innen in duale Ausbildung „MiiDU“

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28.10.2015

Jung, migrantisch, gut ausgebildet – MiiDU-Projekt gestartet

Mit einem Kick-Off nahmen das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e. V. und die Deutsche Angestellten-Akademie GmbH (DAA GmbH) offiziell die Arbeit an ihrem Projekt „Migrant*innen in duale Ausbildung“ (MiiDU) auf. Die Veranstaltung mit ca. 60 Besucher*innen fand am 26. Oktober von 15.00-17.00 Uhr im Roncalli-Haus in Magdeburg statt. Moderiert von Steffi Ackermann (LAMSA e.V.) thematisierte sie das gemeinsame Verständnis des MiiDU-Projektes, das sich zum Ziel setzt, junge Migrant*innen nachhaltig in die duale Ausbildung zu vermitteln.

Nach den Grußworten von Mamad Mohamad, Geschäftsführer von LAMSA e. V., und in Anwesenheit von Susi Möbbeck, Integrationsbeauftrage der Landesregierung, folgten Impulsvorträge, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema „Arbeitsmarkt und junge Migrant*innen in Sachsen-Anhalt“ auseinandersetzten. Die Referent*innen Wolfgang Beck (Abteilungsleiter Arbeit im Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt), Petra Alsleben (Beauftragte für Chancengleichheit in der Bundesagentur Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen), Dr. Simone Danek (Geschäftsführerin Geschäftsfeld Aus- und Weiterbildung IHK Halle-Dessau) und Peter Martini (Regionalgeschäftsführer Nord, Leiter des Kreisverbandes Magdeburg BVMW Bundesverband mittelständische Wirtschaft) betonten unisono, wie notwendig und schlüssig das landesweite Modellprojekt ist. Sie wünschten dem MiiDu-Vorhaben, das im Rahmen des Programms „Integrationsrichtlinie Bund“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert wird, viel Erfolg. Dann stellten Petra Fuchs von der DAA und Olga Ebert von LAMSA e.V. gemeinsam das MiiDU-Projekt vor. Unterstützt wurden sie dabei von Abdulrahman Baban und Yeliz Cekirge, die aus eigener Erfahrung über die Probleme sprachen, als Migrant*innen auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Beide gehören zu den ersten Teilnehmer*innen des MiiDU-Projektes.

Es folgte eine kurze, aber rege Diskussion, in der sich die MiiDU-Mitarbeiter*innen den Fragen aus dem Publikum stellten. Dieses bestand vornehmlich aus Vertreter*innen von Jobcentern, Unternehmen, Stadtverwaltungen und gemeinnützigen Vereinen. Mit zwanglosen Gesprächen klang die Auftaktveranstaltung aus.

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