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MeMoGA – Mentoring-Modelle für Geflüchtete als nachhaltiger Baustein der Integration in den Arbeitsmarkt

MeMoGa-Logo

Hintergrund

Erwachsene Geflüchtete, die ohne nachgewiesene Berufsabschlüsse und Zertifikate nach Deutschland gekommen sind, haben in der Regel Schwierigkeiten, eine Arbeit zu finden. Sie bekommen nur wenig Angebote durch die bereits bestehenden Programme, auch wenn viele von ihnen bereits langjährige Arbeitserfahrungen in verschiedenen Bereichen hatten, bevor sie flüchten mussten. Die dabei erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen müssen zunächst ermittelt und erkannt werden, um sie der hiesigen Arbeitswelt anzupassen. Ebenso gilt es, die sprachlichen Barrieren des/der Arbeitssuchenden zu überwinden und die Regeln des deutschen Arbeitsmarktes zu vermitteln. 

Mentorinnen und Mentoren können Geflüchtete in dieser Phase bei der Arbeitssuche unterstützen. Dies erfolgt bereits in zahlreichen Kommunen und Landkreisen in Sachsen-Anhalt durch beispielsweise Patenschaften oder Lotsenprojekte. Mentoring verfolgt dabei einen individuellen Ansatz zur Förderung und Unterstützung jedes einzelnen Geflüchteten und kann unterschiedlich lange dauern. Langfristig geht es darum, dass geflüchtete Menschen eine Arbeit finden, mit der sie für sich und ihre Familien sorgen können. Dies sollte eine Tätigkeit sein, die zu ihnen, ihrer Biographie und ihren Kenntnissen passt. 


Wie arbeiten wir?

Das Projekt MeMoGA unterstützt durch Mentorinnen und Mentoren die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Durch Qualifizierungen und Weiterbildungsangebote erhalten sie Ideen und Anregungen, wie Geflüchtete, die keine beruflichen Qualifikationen nachweisen können, besser in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Das Projekt MeMoGA unterstützt über die Mentorinnen und Mentoren den Aufbau von Kontakten zwischen arbeitssuchenden Geflüchteten und Unternehmen als potenziellen Arbeitgebern. Ziel ist die Entwicklung eines Mentoring-Modells, dass langfristig die Integration von Geflüchteten mit geringer Qualifikation in den Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt verbessert.

Im Rahmen des Projekts MeMoGA findet ein intensiver Austausch mit Mentoring-Projekten in den EU-Staaten Belgien, Schweden und Finnland statt. In Sachsen-Anhalt kooperieren wir mit dem Integrif II Projekt der Hochschule Harz, das ebenfalls Partner des transnationalen Projektteams ist. Die Zusammenarbeit wird auf regelmäßigen Treffen in den Ländern der beteiligten Projekte intensiviert und die Ergebnisse mit den NGOs in den jeweiligen Ländern diskutiert. 

An wen richtet sich das Projekt MeMoGA?

Faltblatt Memoga
(*.pdf-Datei, 2 MB)

Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.
Große Ulrichstraße 25, 06108 Halle (Saale)
Projektteam: Dr. Carina Großer-Kaya, Susana Márquez

>>>Kontakt


Das Projekt MeMoGA wird von Juli 2017 bis Dezember 2019 im Programm „Sachsen-Anhalt transnational“ - aus den der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Operationellen Programms ESF zur Verfügung stehenden Mitteln für Maßnahmen der transnationalen Zusammenarbeit gefördert.

Förderleiste MeMoGa

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