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Aus 10 werden 11 Forderungen –  neues Mandat aus dem Netzwerk

Am 21. Mai 2026 fand das Migrationsforum Sachsen-Anhalt statt. LAMSA hatte dazu zivilgesellschaftliche Akteure, die im Landtag vertretenen demokratischen Parteien und Kandidierende mit Migrationsgeschichte eingeladen. Was an diesem Nachmittag in den Diskussionen und der abschließenden Positionsrunde entstanden ist, war mehr als eine Bestandsaufnahme. Es war ein Prozess: Die Positionen aus dem migrantischen Netzwerk, die Erfahrungen der Anwesenden und ausdrückliche Auseinandersetzung mit den bisherigen 10 Forderungen für ein demokratisches und lebenswertes Sachsen-Anhalt, die LAMSA im Oktober 2025 veröffentlicht hatte, sind zu etwas Neuem zusammengekommen.

Das Ergebnis ist ein neues Forderungspaket. Es ist in Teilen schärfer in der Sache. Wir stärken die Menschenwürde ausdrücklich als unumstößliches Leitbild, auch und besonders dort, wo sie bisher wirtschaftlichen Logiken geopfert wurde. Wir stellen die Bezahlkarte vollständig zur Disposition: nicht Optimierung, sondern Abschaffung. Wir benennen, dass Rassismus bekämpft und strukturell umgebaut werden muss, nicht nur abgebaut. Und wir machen klar, dass Migrantenorganisationen Teil der Zivilgesellschaft sind, nicht ihre Servicestelle.

Ab heute gibt es dieses Paket. Zeitgleich mit unserer Pressekonferenz anlässlich 18 Jahre LAMSA trägt es den Namen, der kein Zufall ist: Zukunft nur mit uns!

Elf Forderungen. Ein neues Mandat aus dem Netzwerk. Zukunft nur mit uns!